Niedersachen klar Logo

Honé: Vorbereitungen auch für einen harten Brexit gehen weiter

Vor dem Hintergrund der unübersichtlichen innenpolitischen Lage im Vereinigten Königreich weist die niedersächsische Europaministerin Birgit Honé darauf hin, dass auch nach der Einigung auf ein Austrittsabkommen ein ungeregelter Brexit nicht ausgeschlossen ist. „Die Billigung des Austrittsabkommens durch das britische Kabinett am Mittwochabend dieser Woche war ein wichtiger Schritt. Die Ereignisse danach lassen aber Zweifel aufkommen, dass die Mehrheit des Parlaments dem Votum folgt“, sagte Honé am (heutigen) Freitag in Hannover.

Insbesondere an die niedersächsische Wirtschaft appellierte die Ministerin, die eigenen Vorbereitungen auch für den Fall eines ungeregelten Brexits am 29. März 2019 fortzusetzen: „Ich hoffe sehr, dass sich am Ende die Vernunft durchsetzt. Aber sollte das Austrittsabkommen im Unterhaus scheitern, ist alles in Frage gestellt.“

Honé erklärte, dass in ihrem Ministerium die Vorbereitungen auf den Fall eines ungeregelten Brexits weiter fortgeführt würden. „Wir bereiten uns auf alle denkbaren Szenarien vor.“ Damit bewege sich Niedersachsen parallel zur EU-Kommission und der Bundesregierung, die ebenfalls weiter an Notfallplänen arbeiten würden.
Artikel-Informationen

16.11.2018

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln