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Land fördert die Gründerszene in Südniedersachsen

Osigus übergibt Bescheid über rund 300.000 Euro für niedrigschwellige Beratung


Göttingen. Das Land Niedersachsen unterstützt das „Gründungsnetzwerk Südniedersachsen“. Europa- und Regionalministerin Wiebke Osigus überreichte am (heutigen) Mittwoch einen Förderbescheid aus dem Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ in Höhe von 299.582,94 Euro an Maike Lotze, Abteilungsleiterin Gründungsberatung, Beratung und Coaching bei der Beschäftigungsförderung Göttingen (BfGoe). Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). „Südniedersachsen hat viele Potenziale für neue Unternehmen. Ich freue mich, dass wir mit EU-Mitteln die Gründungslandschaft in der Region nun nachhaltig unterstützen können“, sagte die Ministerin.

Gründungsinteressierte finden künftig in allen Phasen der Unternehmensgründung Informationen und Beratung sowie eine Übersicht über lokale Unterstützungsangebote in der Geschäftsstelle des Gründungsnetzwerks, die bei der BfGoe angesiedelt ist. Das Projekt wird im Rahmen der Zukunftsregion Südniedersachsen als Verbundprojekt der BfGoe mit der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), den Landkreisen Göttingen, Holz-minden, Northeim sowie der Stadt Göttingen umgesetzt. Es ist gleichzeitig das erste Projekt, das aus dem Budget der vom Regionalministerium geförderten Zukunftsregion Südniedersachsen gefördert wird.

„Die Zukunftsregion verfolgt mit diesem Projekt einen vielversprechenden Ansatz, den regionalen Herausforderungen zu begegnen. Insbesondere die regelmäßigen Gründungssprechtage sind ein niedrigschwelliges Angebot kompetenter Unterstützung für Ratsuchende“, sagte Osigus.

„Durch das Sichtbarmachen aller Aktivitäten und Veranstaltungen zum Thema Gründung können Gründungsinteressierte und regionale Angebote gut zusammengebracht werden. Wir freuen uns, mit dem Projekt gebündeltes Know-how zum Thema Gründen in die Region zu bringen und gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnerinnen und -partnern die Gründungslandschaft in der Region zu stärken“, ergänzte Lotze.

Hintergrund zum Programm:
Das Programm „Zukunftsregionen Niedersachsen“ beinhaltet rund 96 Millionen Euro aus EFRE/ESF+-Mitteln für ganz Niedersachsen. Insgesamt werden 14 Zukunftsregionen in Niedersachsen etabliert. Die Zukunftsregionen konnten aus den Handlungsfeldern Regionale Innovationsfähigkeit, CO2-arme Gesellschaft und Kreislaufwirtschaft, Biologische Vielfalt und funktionierende Naturräume, Wandel der Arbeitswelt, Chancengleichheit und gesellschaftli-che Teilhabe, Gesundheitsversorgung und Pflege, sowie, Kultur und Freizeit auswählen. Das Budget pro Region liegt zwischen 5 und 8 Millionen Euro. Zudem wird bis zum Ende der Förderung im Jahr 2028 ein Regionalmanagement finanziert.

Einen Film über die Ziele und Säulen des Zukunftsregionen-Programms finden Sie hier:

Artikel-Informationen

erstellt am:
05.06.2024

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