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Delmenhorst erhält 4,2 Millionen Euro zur Aufwertung der Innenstadt

Ministerin Honé übergibt Bescheid an Oberbürgermeisterin Gerlach


Delmenhorst ist in das Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten aufgenommen worden.

Regionalministerin Birgit Honé übergab am (heutigen) Donnerstag einen entsprechenden Aufnahmebescheid und damit eine zugesagte Förderung in Höhe von 4,2 Millionen Euro aus EU-Geldern an Delmenhorsts Oberbürgermeisterin Petra Gerlach. „Wir erleichtern Delmenhorst mit dem Programm die behutsame und nachhaltige Umgestaltung der Innenstadt. Es geht uns darum, mehr Leben und Nutzungsvielfalt in die Städte zu bringen, klima- und umweltgerechte Mobilitäts- und Flächenkonzepte zu fördern und die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen“, sagte Honé.

Delmenhorst möchte einen „Ausbildungs- und Berufsqualifizierungs-Campus Delmenhorst“ einrichten, mit der „Mobilen Mitte“ den Bahnhofsbereich neu entwickeln und umgestalten und die Delme als „blaues Band“ erschließen und aufwerten. Ministerin Honé lobte die Ansätze: „Die Stadt hat ihre Herausforderungen sorgfältig identifiziert und dahingehend langfristige Handlungsansätze erarbeitet. Ich bin neugierig, wie sich die Innenstadt in den kommenden Jahren entwickelt.“

Oberbürgermeisterin Petra Gerlach zeigte sich erfreut, dass Delmenhorst im Förderprogramm ‚Resiliente Innenstädte‘ berücksichtigt worden sei. „Wir haben den Anspruch, Projekte zur Attraktivitätssteigerung der Delmenhorster Innenstadt umzusetzen. Wir wollen mit dem Geld die City-Umgestaltung ermöglichen sowie Lebendigkeit und Nutzungsvielfalt fördern“, sagte Gerlach. Die Oberbürgermeisterin dankt allen Beteiligten, „die durch eine intensive Zusammenarbeit in der Bewerbungsphase zu diesem positiven Ergebnis für die Stadt Delmenhorst beigetragen haben.“



Hintergrundinformationen

Das Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ unterstützt 15 Städte in Niedersachsen bei der langfristigen Aufwertung ihrer Zentren. Die Stadt Delmenhorst erhält bis Ende der EU-Förderperiode 2021 - 2027 ein Budget von 4,2 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln. Damit soll die Stadt unter Beteiligung der Wirtschafts- und Sozialpartner sowie der Zivilgesellschaft Projekte zur Attraktivierung der Innenstadt entwickeln. Insgesamt stellt das Land 61,5 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung.

Artikel-Informationen

erstellt am:
28.07.2022

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