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Dorfladen und Co-Working: Honé und Otte-Kinast loben Bolzumer Initiativen

Regionale Versorgung, die Schaffung sozialer Treffpunkte, Klimaschutz und neue Formen der Arbeit sind auf dem Land ebenso Thema wie in der Stadt. Das stellten die niedersächsischen Ministerinnen Birgit Honé (Europa und Regionales) und Barbara Otte-Kinast (Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) am Freitag beim Besuch im Sehnder Ortsteil Bolzum klar. „Das Beispiel Bolzum zeigt, wie innovativ und lebendig Landleben sein kann“, sagte Birgit Honé.

Auf dem Programm standen ein Klimaschutzprojekt sowie das Thema Coworking. Derzeit steht ein Coworking-Container in Bolzum. Dauerhaft soll ein fester Coworking-Space aufgebaut werden – dieses Projekt wird vom Regionalministerium mit knapp 173.000 Euro gefördert. „Die Frage, wie wir Frauen für den Beruf stärken können, treibt unseren Verband seit Jahren um“, sagte die Präsidentin des Niedersächsischen Landfrauenverbands, Elisabeth Brunkhorst. Coworking könne durch kurze Wege die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern und die Attraktivität ländlicher Regionen insgesamt steigern.

Darüber hinaus informierte sich Otte-Kinast über den Bolzumer Dorfladen, bei dem Honé sich als Gesellschafterin engagiert. Der Laden bietet neben regionalen Produkten mit einem Café und zahlreichen Aktionen auch soziale Kontakte. Otte-Kinast lobte das Engagement: „Landwirtschaftliche Produkte aus der Region haben Wertschätzung verdient. Die Dorfladenbesucher in Bolzum unterstützen aber nicht nur die Betriebe, sondern auch die Vielfalt im Dorf“, sagte sie. Für Honé spielen die verschiedenen Faktoren ineinander: „Das Beispiel Bolzum zeigt, wie/dass vielfältiges Engagement vor Ort und Förderung von Land, Bund und EU unsere Regionen lebenswert und zukunftsfest machen kann“, sagte die Ministerin.



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erstellt am:
21.06.2021

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