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Großes Interesse an niedersächsischem Dialog zur EU-Förderung in ländlichen Räumen


Welche neuen Akzente wollen Niedersachsen und Bremen künftig für die Förderung der ländlichen Räume mit dem Förderinstrument ELER setzen? Diese Frage stand am 24. und 25. Februar im Zentrum von Diskussionen und Werkstattgesprächen zur Ausrichtung der Förderperiode 2023 bis 2027, die das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung ausrichtete.

Die Online-Konferenz unter den Leitgedanken „Information, Dialog, Feedback“ wurde in enger Zusammenarbeit mit den niedersächsischen Ministerien für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz sowie Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und der bremischen Umweltsenatorin ausgerichtet.

Das Interesse war mit etwa 130 Teilnehmenden von Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie aus den Ministerien an beiden Tagen sehr groß, geht es doch um wichtige Zukunftsthemen und viel Geld. Der ELER, ausgeschrieben Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums, ist die zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und ein zentrales Förderinstrument.

Mit dem künftigen zwischen den drei niedersächsischen Ministerien abgestimmten ELER-Förderkonzept sollen bewährte Maßnahmen weiterentwickelt und neue Wege beschritten werden. Akzente will die künftige ELER-Förderung unter anderem insbesondere beim Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz, der Erneuerung der Landwirtschaft und starken ländlichen Räumen setzen.

Für Ministerin Birgit Honé vom „gastgebenden“ Ressort sind Werkstattgespräche dieser Art ein Zeichen von Transparenz. „Wir gewähren unseren Partnern zu einem Zeitpunkt Einblicke, an dem noch gestaltet, gefeilt und geformt werden kann“, sagte Honé.

Auch Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast betonte den Wert des“ Austauschs auf Augenhöhe“. „Die Zukunft können wir schließlich nur gemeinsam gestalten“, sagte sie. Der ELER sei ein Schritt in Richtung eines neuen Gesellschaftsvertrags zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft.

Umweltminister Olaf Lies verwies auf die guten Erfahrungen des „Niedersächsischen Wegs“. Die Zusammenarbeit der Wirtschafts- und Sozialpartner sei das Fundament, um den Umwelt- und Klimaschutz in der künftigen Agrarpolitik weiter zu stärken.

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erstellt am:
26.02.2021

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