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Mehr als 4 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ für Oldenburg

Regionalministerin Birgit Honé übergibt Förderbescheid an Stadträtin Dagmar Sachse


Oldenburg. Das Niedersächsische Regionalministerium unterstützt die Stadt Oldenburg mit 4,2 Millionen Euro bei der langfristigen Umgestaltung ihrer Innenstadt. Ministerin Birgit Honé übergab am (heutigen) Donnerstag einen entsprechenden Aufnahme- und Förderbescheid an Oldenburgs Stadträtin Dagmar Sachse. Das Programm „Resiliente Innenstädte“ ergänzt die bisherigen Programme des Landes zur Stärkung der Innenstädte und soll niedersächsischen Städten eine behutsame und nachhaltige Umgestaltung der Innenstädte ermöglichen.

„Die Stadt von morgen braucht dauerhaft neue Ideen. Sie muss neben dem Handel auch weitere Nutzungen in den Blick nehmen und entwickeln. Kultur, Erleben und Erholen gehören natürlich dazu. Aber es geht auch um urbane Produktion, um gutes Wohnen in Citylage und um nachhaltige Verkehrslösungen“, führte Ministerin Honé bei der Bescheidübergabe aus.

Oldenburgs Konzept stützt sich auf drei wesentliche Säulen: Für den öffentlichen Raum und öffentliche Flächen sollen neue soziale und ökologische Werte und Beziehungen geschaffen werden. Immobilien sollen vielfältige Orte für neue soziale, ökonomische und ökologische Nachbarschaften werden. Und Mobilität und Stadtraum sollen neue Alternativen und Flächenumverteilungen als Gewinn für alle Oldenburgerinnen und Oldenburger sowie Touristinnen und Touristen werden.

„Oldenburgs Strategie weist gute Ansätze auf, die bei Gelingen der Vorhaben einen Vorbildcharakter für andere Städte mit ähnlicher Größe haben können. Ich bin gespannt, wie die ‚Resiliente Innenstadt Oldenburg aussehen wird“, so Honé.

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann betonte, das Programm sei darauf ausgelegt, Ideen und Projekte für mehr Aufenthaltsqualität, klimagerechte Mobilität und umweltgerechtere Flächengestaltung in der Innenstadt zu fördern. „Oldenburg hat diesen Prozess bereits angeschoben. Ich freue mich sehr, dass die vom Land gewährten Fördermittel unseren Handlungsspielraum erweitern und uns zusätzlichen Rückenwind bei der Umsetzung geben“, so Krogmann. „Damit kann nach dem noch bis März 2023 laufenden Sofortprogramm ‚Perspektive Innenstadt!‘ auch das nächste große Förderprogramm in Oldenburg realisiert werden“, freute sich Stadträtin Dagmar Sachse, die stellvertretend für den Oberbürgermeister den Förderbescheid entgegennahm.


Hintergrundinformationen

Das Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ unterstützt 15 Städte in Niedersachsen bei der langfristigen Aufwertung ihrer Zentren. Oldenburg erhält bis zum Ende der EU-Förderperiode 2021-2027 ein Budget von 4,2 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln. Damit soll die Stadt unter Beteiligung der Wirtschafts- und Sozialpartner sowie der Zivilgesellschaft Projekte zur Attraktivierung der Innenstadt entwickeln. Insgesamt stellt das Land 61,5 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung.

Artikel-Informationen

erstellt am:
28.07.2022

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