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Regionalministerium fördert Begegnungszentrum in Alfeld

Ministerin Honé übergibt Bescheid über 158.605,15 Euro an Bürgermeister Beushausen


Alfeld. Die Stadt Alfeld (Leine) erhält vom Land Unterstützung bei der Planung und Konzeption eines Kultur- und Begegnungszentrum in der Innenstadt. Niedersachsens Europa- und Regionalministerin Birgit Honé übergab am (heutigen) Mittwoch einen Förderbescheid über 158.605,15 Euro an Bürgermeister Bernd Beushausen. Das Geld stammt aus EU-Mitteln, die Niedersachsen im Rahmen des Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt!“ zur Stärkung der Zentren einsetzt. Weitere Anträge Alfelds für das Programm liegen dem Land vor.


„Niedersachsens Innenstädte haben in der Vergangenheit große Veränderungen erlebt und stehen vor großen Herausforderungen. Das lässt sich auch am Beispiel der Sedanstraße in Alfeld gut nachvollziehen. Wir wollen, dass Straße und Stadt auch in Zukunft lebendig sind. Und lebendig ist eine Stadt dann, wenn sich Menschen in ihr begegnen – und deshalb freue ich mich, heute diesen Bescheid übergeben zu können“, sagte Honé zur Übergabe.

Bernd Beushausen betonte die Bedeutung für die Stadt: „Das Kultur- und Begegnungszentrum in der Sedanstraße stellt für die Attraktivitätssteigerung der Alfelder Altstadt – und damit auch der Fußgängerzone – einen wichtigen Baustein dar. Das wir nun über das Förderprogramm „Perspektive Innenstadt!“ für dessen Planung eine Förderung erhalten, freut uns natürlich sehr“, sagte Beushausen, der Ministerin Honé gleich einen Wunsch nach Hannover mitgab. „In diesem Zuge hoffen wir zudem, dass auch unsere weitergehenden Förderanträge Berücksichtigung finden. Diese Fördermittel sind häufig unabdingbar für kommunale Sanierungs- und Bauprojekte und dienen unmittelbar dem Gemeinwohl“, sagte er.



Hintergrundinformationen

Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“

Über das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ fördert die Landesregierung 205 Kommunen und kommunale Verbünde in Niedersachsen bei der Entwicklung von Projekten und Konzepten zur Innenstadtentwicklung.

Das Programm umfasst gut 120 Millionen Euro und speist sich aus der EU-Aufbauhilfe REACT EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe), mit der die Folgen der Corona-Pandemie gelindert werden sollen. Die Förderquote für die Projekte im Rahmen des Programmes beträgt bis zu 90 Prozent. Das vorgesehene Budget für Alfeld liegt insgesamt bei 355.000 Euro. Bereits im Frühjahr 2023 sollten die Vorhaben in den Kommunen umgesetzt sein.

Artikel-Informationen

erstellt am:
03.08.2022

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