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Europaministerin Honé sieht gute Perspektive für Wolfsburger Jugendwerkstatt

Niedersachsens Europaministerin Birgit Honé hat sich für die weitere Förderung der Jugendwerkstätten in Niedersachsen ausgesprochen. „Die Werkstätten ermöglichen jungen Menschen mit ihrer Arbeit berufliche und damit auch gesellschaftliche Teilhabe“, sagte die Ministerin am Dienstag bei einem Besuch der Wolfsburger Jugendwerkstatt. Darum freue es sie besonders, dass ihr Haus eine weitere Förderung durch die EU habe sichern können.

„Ich habe mich heute vor Ort über die Arbeit der Jugendwerkstatt Wolfsburg informieren und mit Teilnehmern sprechen können. Es ist beeindruckend, wie viel Engagement in der Einrichtung steckt“, sagte Honé weiter.

In Niedersachsen gibt es 99 Jugendwerkstätten (JWS), hinzu kommen Pro-Aktiv-Zentren (PACE) in 45 Landkreise und kreisfreien Städten. Sie sollen Menschen mit Eingliederungshemmnissen beim Start ins Berufsleben helfen. Die von der Wolfsburger Beschäftigungs gGmbH getragene JWS Wolfsburg bietet Qualifizierung und Orientierung im Bereich Friseur/Kosmetik, Gebäudereinigung und Metalltechnik an.

„Wir freuen uns sehr, dass wir seit sechs Jahren die Jugendwerkstatt Wolfsburg mit finanzieller Unterstützung des ESF durchführen können“, sagte Geschäftsführer Michael Sothmann. „Die soziale und berufliche Integration von jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen und deren Einstieg in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ist nach wie vor sehr aktuell. Die Erfolge zeigen, dass es sich um ein gutes und richtiges Konzept handelt, das uns auch für die Zukunft optimistisch stimmt“, ergänzte Sothmann.

Die bisherige Finanzierung läuft 2022 aus. Mit Aushandlung der EU-Strukturförderung für die Förderperiode 2021 bis 2027 seien die JWS für die nächsten Jahre gesichert, sagte Honé. Demnach konnte das Ministerium für die Förderperiode 2021 bis 2027 für die Förderung der JWS und PACE insgesamt 77,4 Millionen Euro an EU-Geldern aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) sichern. Zusammen mit 81,3 Millionen Euro vom Land und 17,6 Millionen Euro von den Kommunen ergibt sich damit bis 2027 ein Volumen von 176,3 Millionen Euro.

Artikel-Informationen

erstellt am:
01.06.2021
zuletzt aktualisiert am:
07.06.2021

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