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Mehr Chancen für grenzenlos gute Projekte: Niedersachsen und Bremen stellen neue Interreg-Möglichkeiten vor

Niedersachsen baut die Förderung der über Grenzen hinweg laufenden Interreg-Projekte aus. „Für unsere niedersächsischen Projektpartner erschließen sich neue Fördertöpfe, neue Themenfelder und neue Kooperationspartner in weiteren Staaten“, kündigte Europa- und Regionalministerin Birgit Honé an.

So ist Niedersachsen künftig an sechs statt wie bisher vier Interreg-Programmen beteiligt. „Wir setzen unser erfolgreiches Interreg A-Programm Deutschland-Nederland, das Interreg Europe-Programm und die beiden Interreg B-Programme Nordsee und Ostsee fort. Hinzu kommen künftig die Interreg B-Förderprogramme Mitteleuropa und Nordwesteuropa. Jedes Projekt macht die Europäische Union vor Ort sicht- und greifbar“, sagte Honé. Die Spannbreite der Themen ist weit und reicht von den Bereichen Umwelt und Klima über Digitalisierung und Innovation bis zu einem sozialeren Europa und einer besseren Governance.

Am kommenden Mittwoch, dem 3. November 2021, stellen Niedersachsen und Bremen bei einem virtuellen Auftakt die konkreten Förderchancen für Akteure aus ihren Ländern vor. Neben der Präsentation der jeweiligen Programme für die Förderperiode 2021 bis 2027 bietet die Veranstaltung Interessierten die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Austausch von Ideen und Erfahrungen.

Die Anmeldung ist noch bis einschließlich Montag, 1. November 2021, unter https://www.interreg-grenzenlos-gute-projekte.de/ möglich.

Hintergrund:

Interreg fördert die Zusammenarbeit zwischen EU-Mitgliedsstaaten und Nachbarländern. Die Initiative soll der EU zufolge dafür sorgen, „dass nationale Grenzen kein Hindernis für eine ausgewogene Entwicklung und Integration des europäischen Raumes sind“. Die Programme gliedern sich in drei Stränge: die dem Grenzraum zugutekommenden grenzübergreifenden Interreg A-Programme, die geografische Teilgebiete abdeckenden transnationalen Interreg B-Programme und das interregionale Interreg Europe-Programm.

Alle Programme speisen sich aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Aus diesem ergeben sich die folgenden Mittel:

Interreg A-Programm Deutschland-Nederland: rund 240 Millionen Euro.

Interreg B Nordsee-Programm: mehr als 167 Millionen Euro.

Interreg B Ostsee-Programm: knapp 264 Millionen Euro.

Interreg B Mitteleuropa-Programm: 247 Millionen Euro.

Interreg B Nordwesteuropa-Programm: 396 Millionen Euro.

Interreg Europe-Programm: mehr als 379 Millionen Euro.

Bei Interreg Europe und Interreg B-Nordsee ist ganz Niedersachsen Programmgebiet. Im Interreg A-Programm Deutschland-Nederland ist die Region Weser-Ems niedersächsischer Teil des Programmraums. Im Interreg B Nordwesteuropa-Programm erstreckt sich der niedersächsische Teil auf die Regionen Weser-Ems und Leine-Weser, im Interreg B Ostsee-Programm auf die Region Lüneburg und im Interreg B Mitteleuropa-Programm auf die Region Braunschweig.


Artikel-Informationen

erstellt am:
29.10.2021

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