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Veranstaltungen und Besuchergruppen

Mit Veranstaltungen präsentiert die Landesvertretung das Land als innovativen Wirtschaftsstandort sowie als attraktive Wissenschafts-, Kultur- und Tourismusregion auf europäischer Bühne. Die Landesvertretung bietet mit Round-Table-Gesprächen und Podiumsdiskussionen ein häufig genutztes Diskussionsforum für wichtige europapolitische Themen.

Die Landesvertretung empfängt in großem Umfang Besuchergruppen aus allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen Niedersachsens, die sich über die europapolitischen Aktivitäten in Brüssel informieren oder Gespräche mit Abgeordneten des Europäischen Parlamentes, mit Dienststellen der Institutionen, mit Interessenvertretungen oder Nichtregierungsorganisationen in Brüssel führen wollen.

Damit trägt die Landesvertretung zu einem besserem Verständnis der Europäischen Union bei den Bürgerinnen und Bürgern des Landes sowie in umgekehrter Richtung zur Wahrnehmung niedersächsischer Akteure und Anliegen in Brüssel bei.

 
(v.l.) Samuel Jackisch (ARD-Studio Brüssel), Paul-Jasper Dittrich (Jacques Delors Institut Berlin), Ministerin Honé, Johannes Hillje (Progressive Center Berlin), Prof. Dr. Wolf J. Schünemann (Uni Hildesheim), Tamás Boros (Policy Solutions Budapest)
 
 
 

Ministerin Honé diskutiert über Populismus und Europafeindlichkeit

Am Abend des 10. April 2019 diskutierten auf Einladung der Niedersächsischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé, mehrere Experten und das ein-geladene Fachpublikum in Brüssel über Populismus und Europafeindlichkeit. Im Fokus stand hierbei u. a. die These, dass der Erfolg antieuropäischer Stimmungsmache überall in Europa auch auf der geschickten und effizienten Wahl der Kommunikationsmethoden, wie z. B. gezieltem Agenda Setting und individualisierten Social Media-Kampagnen, Desinformation, Framing, Targeting oder auch Fake News beruht. Europaweit lasse sich seit einigen Jahren vermehrt feststellen, dass etablierten Parteien und besonders der EU-Politik oftmals der Vorwurf gemacht wird, im Gegensatz zu populistischen Bewegungen und Parteien die Menschen und ihre Bedürfnisse nicht mehr zu verstehen und diese nicht mehr zu vertreten, so Frau Ministerin Honé in Ihrer Begrüßung. Gerade im Vorfeld der Europawahl müsste man daher der Vermittlung dieser antieuropäischen Strömungen, einem Auseinanderdriften der Europäischen Union sowie der Abgrenzung und Ausgrenzung aktiv begegnen. Die Veranstaltung in Brüssel reiht sich ein in eine Folge von internationalen Diskussionsveranstaltungen, die das niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung in den letzten Jahren in Brüssel und in Niedersachsen hierzu organisiert hat.

Ziel der Paneldiskussion war es, die Kommunikationsstrategien des Populismus und der antieuropäischen Stimmungsmache zu analysieren und gemeinsam hieraus abzuleiten, wie wieder eine bessere Ansprache der Bürgerinnen und Bürger ein positiveres Narrativ für Europa und für demokratische Politik insgesamt erreicht werden kann. In einem Impulsvortrag führte Johannes Hillje vom Progressive Center Berlin aus, dass populistische Politik besonders gut von der Aufmerksamkeitsökonomie der sozialen Medien profitiere. Er forderte daher: „Es muss in den elektronischen Medien eine europäische Öffentlichkeit geben, damit es überhaupt eine lebendige europäische Demokratie gibt.“ In der sich anschließenden Paneldiskussion diskutierten außerdem Tamás Boros, Co-director of Policy Solutions Budapest und Koordinator des Forschungsprojekts “Progressive Counter Strategies to Populism“, Paul-Jasper Dittrich vom Jacques Delors Institut Berlin und Policy Fellow im Bereich Digitales Europa und Prof. Dr. Wolf J. Schünemann vom Institut für Sozialwissenschaften der Universität Hildesheim. Dessen Forschungsarbeiten u. a. zur letzten Bundestagswahl bestätigen die hohe Relevanz der sozialen Medien für die Verbreitung populistischer Inhalte und zeigen auf, wie überproportional aktiv gerade populistische Parteien dort sind.

 
Ministerpräsident Stephan Weil, Ministerin Birgit Honé, Außenminister Jean Asselborn und AdR-Präsident Karl-Heinz Lambertz

Niedersächsisches Grünkohlessen in der Landesvertretung

Am 19.02.2019 fand nach zwei Jahren der Abstinenz das Grünkohlessen auf Einladung des Ministerpräsidenten Weil wieder „zu Hause“, also in der Niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel, statt. Nicht nur der Ministerpräsident, sondern auch die Gäste, waren über die Rückkehr des Grünkohlessens in die Landesvertretung erfreut. Auch Birgit Honé, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, war unter den 270 anwesenden Gästen und warb insbesondere für das neue Bündnis „Niedersachsen für Europa“. Der diesjährige Ehrengast war der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn, der die Gäste unter anderem in humorvoller Weise über die Nährwerte und die Vorteile des Grünkohls aufklärte. Dieses Jahr konnte Oldenburg als Partnerstadt für das Grünkohlessen gewonnen werden. Neben Oberbürgermeister Krogmann, repräsentierte auch der amtierende Oldenburgische Grünkohlkönig David McAllister die Region. Wie jedes Jahr trug Dieter Wischmeyer als „Günther der Treckerfahrer“ zur Erheiterung der Gäste aus Politik, Wirtschaft und den Medien bei.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ministerin Birgit Honé  

Ministerin Birgit Honé

Anfragen richten Sie bitte an

Kerstin Hagemann
Tel: +32 2 235 08 19

Catherine Béhague
Tel: +32 2 235 08 13

Mail: veranstaltungen@lv.niedersachsen.eu

Artikel-Informationen

12.04.2019

Ansprechpartner/in:
Frau Kim Vermeersch

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