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Veranstaltungen und Besuchergruppen

Mit Veranstaltungen präsentiert die Landesvertretung das Land als innovativen Wirtschaftsstandort sowie als attraktive Wissenschafts-, Kultur- und Tourismusregion auf europäischer Bühne. Die Landesvertretung bietet mit Round-Table-Gesprächen und Podiumsdiskussionen ein häufig genutztes Diskussionsforum für wichtige europapolitische Themen.

Die Landesvertretung empfängt in großem Umfang Besuchergruppen aus allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen Niedersachsens, die sich über die europapolitischen Aktivitäten in Brüssel informieren oder Gespräche mit Abgeordneten des Europäischen Parlamentes, mit Dienststellen der Institutionen, mit Interessenvertretungen oder Nichtregierungsorganisationen in Brüssel führen wollen.

Damit trägt die Landesvertretung zu einem besserem Verständnis der Europäischen Union bei den Bürgerinnen und Bürgern des Landes sowie in umgekehrter Richtung zur Wahrnehmung niedersächsischer Akteure und Anliegen in Brüssel bei.

 

„Bücher-Break“ mit dem Autor Juan S. Guse

Auf Einladung der Niedersächsischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé fand am 01.07.2019 als Autorenlesung am Mittag ein „Bücher-Break“ mit dem Autor Juan S. Guse statt. Der junge Autor aus Niedersachsen (geb. 1989) las aus seinem Anfang 2019 im S. Fischer Verlag erschienenen Roman „Miami Punk“. Dieser zweite Roman von Juan S. Guse wurde mit dem Literaturpreis der Stadt Hannover und dem Villa Aurora-Stipendium ausgezeichnet. Der Roman thematisiert u. a. zentrale Transformationen der Gegenwart, wie den Klimawandel, die zunehmende Digitalisierung sowie die Rolle und Bedeutung von Arbeit, Herrschaft und Macht. Das Gespräch mit Herrn Guse führte Jens Meyer-Kovac vom Literarischen Salon der Leibniz Universität Hannover.

 
Besuch der Präsidentinnen und Präsidenten der niedersächsischen Hochschulen in Brüssel
 
Paneldiskussion "Hochschulen im Horizont Europas: Wissenschaft in spannungsreichen Zeiten"

Vertreter aller niedersächsischen Hochschulen zu Gast in Brüssel

Am 27. und 28.06.2019 fand auf Einladung des niedersächsischen Wissenschaftsministers Björn Thümler die sogenannte „Große Dienstbesprechung“ nicht wie üblich im Ministerium in Hannover, sondern in der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union in Brüssel statt.

„Die Reise steht im Zeichen von Austausch, Zusammenarbeit und Vernetzung. In Zeiten nationaler Egoismen ist es wichtig, grenzüberschreitende Kooperationen auszubauen und die Wissenschafts- und Kulturakteure dabei zu unterstützen, die niedersächsischen Interessen einzubringen und grenzübergreifend Netzwerke zu knüpfen“, so Minister Thümler zu Beginn der Sitzung. Der Vorsitzende der niedersächsischen Landeshochschulkonferenz (LHK) und Präsident der Universität Hildesheim Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich ergänzte: „Die Forschungsförderung der EU und das Austauschprogramm Erasmus+ sind für die Hochschulen sehr bedeutsam. Das sind gute Gründe für Gespräche vor Ort“.

Am Abend wurde in einer öffentlichen Podiumsdiskussion das Thema „Hochschulen im Horizont Europas: Wissenschaft in spannungsreichen Zeiten“ mit dem eingeladenen Fachpublikum diskutiert. An der Paneldiskussion nahmen Prof. Jean-Pierre Bourguignon (European Research Council), MdEP David McAllister, Prof. Wolfgang-Uwe Friedrich (Universität Hildesheim), Michael Gaebel (European University Association) sowie Dr. Marcus Beiner (nieders. Wissenschaftsministerium) teil.

 

Staatssekretär Muhle diskutiert mit Kommission, Verbänden und Ländervertretern über EU-Zuschüsse für Glasfasernetze

Am 17. Juni 2019 diskutierten auf Einladung des Niedersächsischen Staatssekretärs für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Stefan Muhle sowie des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO) Vertreterinnen und Vertreter von der EU-Kommission (Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien), Bundesländern, Verbänden und Unternehmen der Telekommunikationsindustrie über die künftigen EU-Fördermöglichkeiten für Glasfasernetze im Rahmen der Connecting Europe Facility (CEF) 2021-2027. Im Fokus standen hierbei u. a. 5G-Korridore, die Zusammenarbeit in Grenzregionen, europäische Cloud-Dienste und Synergien zwischen Verkehrs,- Energie- und digitaler Infrastruktur.

 
 
 
 
Besuch der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) in Brüssel
 

Wirtschaftsminister Dr. Althusmann zu Gesprächen und Wirtschaftsempfang in Brüssel

Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Dr. Bernd Althusmann, besuchte am 5. und 6. Juni Brüssel. Dr. Althusmann nutzte seinen Besuch um im Gespräch mit der bei der EU-Kommission für die Digitalisierung zuständigen Generaldirektion für Unterstützungsmöglichkeiten der EU bei der Errichtung eines Digital Hubs zur Künstlichen Intelligenz (KI) in Niedersachsen zu werben. Minister Dr. Althusmann hat vier Bereiche dargelegt (Landwirtschaft, Mobilität, Luftfahrt und Life Sciences), die sich für Niedersachen für einen KI-Hub besonders eignen würden. Die Kommission war sehr positiv und befürwortend eingestellt. Für die Förderung kämen die Programme Horizon 2020 und das Digital Europe Programme in Frage. Darüber hinaus könne man auch das Thema „supercomputing“ im Kontext eines oder mehrerer Hubs verbinden.

In einem weiteren Termin hatte der Wirtschaftsminister Gelegenheit, bei der für den Klimaschutz zuständigen Generaldirektion der EU-Kommission auf eine Verbesserung der regulatorischen Möglichkeiten für den Einsatz CO2-armen Stahls im Fahrzeugbau hinzuwirken. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, auf welchem Wege mit Wasserstoff erzeugter Stahl als Ökoinnovation bei der Berechnung der CO2-Emissionen von PKW anerkannt und damit auf die CO2-Grenzwerte von PKW angerechnet werden kann.

Am Abend fand der traditionelle Wirtschaftsempfang mit Niedersächsischem Spargelessen in der Landesvertretung statt. Rund 220 Gäste aus den europäischen Institutionen Parlament, Kommission und Rat sowie aus den Brüsseler Vertretungen von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden kamen zusammen und nutzten die Gelegenheit zum Austausch zu aktuellen europäischen Themen und Entwicklungen. Teilgenommen hat auch eine Delegation der Unternehmerverbände Niedersachsen, die sich zu Informationsgesprächen in Brüssel aufhielt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
(v.l.) Samuel Jackisch (ARD-Studio Brüssel), Paul-Jasper Dittrich (Jacques Delors Institut Berlin), Ministerin Honé, Johannes Hillje (Progressive Center Berlin), Prof. Dr. Wolf J. Schünemann (Uni Hildesheim), Tamás Boros (Policy Solutions Budapest)
 
 
 

Ministerin Honé diskutiert über Populismus und Europafeindlichkeit

Am Abend des 10. April 2019 diskutierten auf Einladung der Niedersächsischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé, mehrere Experten und das eingeladene Fachpublikum in Brüssel über Populismus und Europafeindlichkeit. Im Fokus stand hierbei u. a. die These, dass der Erfolg antieuropäischer Stimmungsmache überall in Europa auch auf der geschickten und effizienten Wahl der Kommunikationsmethoden, wie z. B. gezieltem Agenda Setting und individualisierten Social Media-Kampagnen, Desinformation, Framing, Targeting oder auch Fake News beruht. Europaweit lasse sich seit einigen Jahren vermehrt feststellen, dass etablierten Parteien und besonders der EU-Politik oftmals der Vorwurf gemacht wird, im Gegensatz zu populistischen Bewegungen und Parteien die Menschen und ihre Bedürfnisse nicht mehr zu verstehen und diese nicht mehr zu vertreten, so Frau Ministerin Honé in ihrer Begrüßung. Gerade im Vorfeld der Europawahl müsste man daher der Vermittlung dieser antieuropäischen Strömungen, einem Auseinanderdriften der Europäischen Union sowie der Abgrenzung und Ausgrenzung aktiv begegnen. Die Veranstaltung in Brüssel reiht sich ein in eine Folge von internationalen Diskussionsveranstaltungen, die das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung in den letzten Jahren in Brüssel und in Niedersachsen hierzu organisiert hat.

Ziel der Paneldiskussion war es, die Kommunikationsstrategien des Populismus und der antieuropäischen Stimmungsmache zu analysieren und gemeinsam hieraus abzuleiten, wie wieder eine bessere Ansprache der Bürgerinnen und Bürger ein positiveres Narrativ für Europa und für demokratische Politik insgesamt erreicht werden kann. In einem Impulsvortrag führte Johannes Hillje vom Progressive Center Berlin aus, dass populistische Politik besonders gut von der Aufmerksamkeitsökonomie der sozialen Medien profitiere. Er forderte daher: „Es muss in den elektronischen Medien eine europäische Öffentlichkeit geben, damit es überhaupt eine lebendige europäische Demokratie gibt.“ In der sich anschließenden Paneldiskussion diskutierten außerdem Tamás Boros, Co-director of Policy Solutions Budapest und Koordinator des Forschungsprojekts “Progressive Counter Strategies to Populism“, Paul-Jasper Dittrich vom Jacques Delors Institut Berlin und Policy Fellow im Bereich Digitales Europa und Prof. Dr. Wolf J. Schünemann vom Institut für Sozialwissenschaften der Universität Hildesheim. Dessen Forschungsarbeiten u. a. zur letzten Bundestagswahl bestätigen die hohe Relevanz der sozialen Medien für die Verbreitung populistischer Inhalte und zeigen auf, wie überproportional aktiv gerade populistische Parteien dort sind.

 
Ministerpräsident Stephan Weil, Ministerin Birgit Honé, Außenminister Jean Asselborn und AdR-Präsident Karl-Heinz Lambertz

Niedersächsisches Grünkohlessen in der Landesvertretung

Am 19.02.2019 fand nach zwei Jahren der Abstinenz das Grünkohlessen auf Einladung des Ministerpräsidenten Weil wieder „zu Hause“, also in der Niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel, statt. Nicht nur der Ministerpräsident, sondern auch die Gäste, waren über die Rückkehr des Grünkohlessens in die Landesvertretung erfreut. Auch Birgit Honé, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, war unter den 270 anwesenden Gästen und warb insbesondere für das neue Bündnis „Niedersachsen für Europa“. Der diesjährige Ehrengast war der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn, der die Gäste unter anderem in humorvoller Weise über die Nährwerte und die Vorteile des Grünkohls aufklärte. Dieses Jahr konnte Oldenburg als Partnerstadt für das Grünkohlessen gewonnen werden. Neben Oberbürgermeister Krogmann, repräsentierte auch der amtierende Oldenburgische Grünkohlkönig David McAllister die Region. Wie jedes Jahr trug Dieter Wischmeyer als „Günther der Treckerfahrer“ zur Erheiterung der Gäste aus Politik, Wirtschaft und den Medien bei.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ministerin Birgit Honé  

Ministerin Birgit Honé

Anfragen richten Sie bitte an

Kerstin Hagemann
Tel: +32 2 235 08 19

Catherine Béhague
Tel: +32 2 235 08 13

Mail: veranstaltungen@lv.niedersachsen.eu

Artikel-Informationen

05.07.2019

Ansprechpartner/in:
Frau Kim Vermeersch

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