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Veranstaltungen und Besuchergruppen

Mit Veranstaltungen präsentiert die Landesvertretung das Land als innovativen Wirtschaftsstandort sowie als attraktive Wissenschafts-, Kultur- und Tourismusregion auf europäischer Bühne. Die Landesvertretung bietet mit Round-Table-Gesprächen und Podiumsdiskussionen ein häufig genutztes Diskussionsforum für wichtige europapolitische Themen.

Die Landesvertretung empfängt in großem Umfang Besuchergruppen aus allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen Niedersachsens, die sich über die europapolitischen Aktivitäten in Brüssel informieren oder Gespräche mit Abgeordneten des Europäischen Parlamentes, mit Dienststellen der Institutionen, mit Interessenvertretungen oder Nichtregierungsorganisationen in Brüssel führen wollen.

Damit trägt die Landesvertretung zu einem besserem Verständnis der Europäischen Union bei den Bürgerinnen und Bürgern des Landes sowie in umgekehrter Richtung zur Wahrnehmung niedersächsischer Akteure und Anliegen in Brüssel bei.

 

Weihnachtskonzert der Landesvertretung in Brüssel

Auf Einladung der Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé und nach einer Begrüßung durch die Staatssekretärin Jutta Kremer stimmten am 03.12.2018 junge Musikerinnen und Musiker aus Niedersachsen rund 350 Gäste in der feierlich geschmückten, frühgotischen Kirche Notre-Dame du Sablon auf die Adventszeit ein. In diesem Jahr präsentierten sich in Brüssel das "Voktett Hannover“ sowie das Blechbläserquintett des Landesjugendblasorchesters Niedersachsen. Das "Voktett Hannover" ist 1. Preisträger des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs 2015 sowie 1. Preisträger des Deutschen Chorwettbewerbs 2018 in der Kategorie Vokalensemble. Zudem wurde dem Ensemble beim Deutschen Chorwettbewerb 2018 in Freiburg sowohl der Sonderpreis der Walter und Charlotte Hamel Stiftung als auch der Sonderpreis der Rondeau Production verliehen. Das Blechbläserquintett des Landesjugendblasorchesters besteht aus herausragenden begabten Nachwuchsmusikern des Landesjugendblasorchesters. Dieses Orchester ist das Auswahlensemble im Bereich sinfonischer Blasmusik des Landes Niedersachen unter der Trägerschaft des Landesmusikrates Niedersachen. Schirmherr des Orchesters ist der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil. Der Chor und die Musikerinnen und Musiker des Blechbläserquintett präsentierten unter dem Motto "In dulci jubilo!" Werke unter anderen von F. Mendelssohn, M. Praetorius, B. Britten, E. Humperdinck, J. S. Bach. Das Konzert wurde gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung sowie das Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur.
 
(v.r.) EU-Kommissar Oettinger, Axel Miesner (Vorsitzender des Umweltausschusses), Michael Freericks (Leiter der LV), Imke Byl (Mitglied im Umweltausschuss)

Umweltausschuss des Landetages informiert sich über aktuelle EU-Themen

Vom 03. bis 05.12.2018 unternahm der Ausschuss für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz des Niedersächsischen Landtages eine Informationsreise nach Brüssel, um sich über aktuelle Themen zu informieren. Mit den Tagesordnungspunkten Förderung von Umwelt- und Klimaschutz in der Gemeinsamen Agrarpolitik bzw. im Mittelfristigen Finanzrahmen, EU Energiepolitik, EU Kunststoffstrategie sowie die zukünftigen Prioritäten von Rat und Kommission in der Umweltpolitik reflektierte das Programm diejenigen Themenbereiche aus dem Portfolio des Ausschusses, die aktuell auf dem Brüsseler Parkett diskutiert werden. Nach einer spannenden Diskussion mit Haushaltskommissar Oettinger erläuterten Fachleute aus der Kommission und dem Generalsekretariat des Rates den aktuellen Stand der Dossiers und Verhandlungen und gaben einen Ausblick auf die Herausforderungen des auslaufenden Mandats bis zur Europawahl.

 
Niedersachsen diskutiert mit der Europäischen Kommission über die Zukunft der EU-Förderpolitik

Ressort-Reise im Rahmen der Strategie-Aufstellung für die Förderperiode 2021-2027

Das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung entwickelt zur Zeit eine Strategie für die EU-Förderpolitik ab 2021, so dass mit verschiedenen Fonds und fachlichen Strängen eine für Niedersachsen möglichst optimale Förderlandschaft entsteht. Im Rahmen dieses Prozesses fand am 26. und 27. November 2018 eine Informationsreise für die in den niedersächsischen Ministerien für die europäische Förderpolitik zuständigen Referentinnen und Referenten statt. In Gesprächen mit MdEP Krehl, Vertretern der Europäischen Kommission, des AdR und des Rates wurden die entsprechenden Vorschläge der KOM sowie die aktuellen Entwicklungen diskutiert.

 
(v.l.) Herr Pohlmann, Herr Kranz, Herr Laudi, Herr Fischer, Herr Terhechte

Paneldiskussion „Fix it - Europäische Forschungszusammenarbeit nach dem Brexit“

Am 19.11.2018 diskutierten auf Einladung der Niedersächsischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit J. Honé, mehrere Experten und das eingeladene Fachpublikum in Brüssel unter dem Titel „Fix it - Europäische Forschungszusammenarbeit nach dem Brexit“. Nach einer Begrüßung durch Herrn Christoph Pohlmann, Abteilungsleiter im Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, eröffneten die Panelteilnehmer Olaf Kranz, Leiter des Wissenschafts- und Innovationsnetzwerkes Deutschland, Österreich, Schweiz in der Britischen Botschaft in Berlin, Florian Laudi, Teamleiter Brexit in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union, Dr. Torsten Fischer, Leiter der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen – KoWi sowie Prof. Dr. Jörg Philipp Terhechte, Vizepräsident der Leuphana Universität Lüneburg, zugleich Professor für Öffentliches Recht, Europäisches und Internationales Recht und Professor in European and International Economic Law, University of Glasgow mit ihren Eingangsstatements die Diskussion.

In seiner Begrüßung zitierte Herr Pohlmann den vor kurzem verstorbenen Physiker Stephen Hawking, der im Vorfeld des Brexit-Referendums warnte, dass der Brexit ein Desaster für die britische Wissenschaft und die Universitäten sein würde. Folgen wir dieser Einschätzung, so Herr Pohlmann, „so ist es heute erforderlich, dass die lange gewachsenen Kooperationen auch unter den neuen Rahmenbedingungen erhalten bleiben, damit für Forscherinnen und Forscher der Nährboden weiter besteht, der auch zukünftig das Gelingen gemeinsamer Forschung ermöglicht.“ Trotz der Unsicherheiten bzgl. der Ratifizierung des Austrittsabkommens und der ausstehenden Verhandlungen über die zukünftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich waren sich die Panelteilnehmer einig, dass eine enge Zusammenarbeit in der Wissenschaft auf beiden Seiten des Ärmelkanals zwingend erforderlich ist, um die Konkurrenzfähigkeit des europäischen Kontinents in der Forschung und Entwicklung zu erhalten.

 
Ministerin Honé und der Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt und Soziales der Handwerkskammern Niedersachsen in Brüssel

Ministerin Honé unterstützt niedersächsisches Handwerk in Brüssel

Auf Einladung von Ministerin Honé reiste der Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt und Soziales der Handwerkskammern Niedersachsens am 06.11.2018 nach Brüssel, um mit Abgeordneten des Europäischen Parlamentes über die Themen „der EU-Haushalt nach 2020“, „Fachkräftegewinnung und Fachkräftesicherung durch den ESF+“, „Die Förderung des ländlichen Raums durch den ELER“ und die „Auswirkungen der zukünftigen Regionalpolitik auf das Handwerk“ zu diskutieren. In den Gesprächen setzte sich Ministerin Honé gegenüber den Abgeordneten für mehr Vereinfachung bei der Mittelverwaltung ein. Auch forderte sie, dass der ELER in die sog. Dach-Verordnung integriert werden solle. An das Handwerk appellierte Honé, dass es sich am zukünftigen „runden Tisch“ der Landesregierung zur Strategie der EU-Förderpolitik ab 2021 einbringen solle.

 
Lehrkräfte aus Niedersachsen besuchen Brüssel im Rahmen einer Fortbildung

Europaministerin Honé empfängt niedersächsische Lehrerinnen und Lehrer in Brüssel

Vom 04. bis zum 06. November 2018 besuchten im Rahmen einer Fortbildung 37 Lehrkräfte der Europaschulen in Niedersachsen sowie von Schulen, die Europaschule werden wollen, das Europaviertel in Brüssel. Organisiert wurde diese Studienfahrt von der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union zusammen mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ). Auf dem Programm stand u. a. die Besichtigung des Museums „Haus der Europäischen Geschichte“, der Besuch im Europäischen Parlament sowie Gespräche und Diskussionen mit Europaabgeordneten sowie Mitarbeitern aus der EU-Kommission und der niedersächsischen Landesvertretung. Als „Überraschungsgast“ begrüßte die niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Frau Birgit Honé die Gruppe aus Niedersachsen. Die Ministerin betonte hierbei die Wichtigkeit der Bildung bei den aktuellen Herausforderungen in Europa und verwies auf die große Aufgabe im Mai 2019, junge Wählerinnen und Wähler und besonders auch Erstwähler für ihre Teilnahme an der Europawahl zu gewinnen.

 
Mitglieder der hochrangigen Beratungsgruppe Digital Manufacturing

Digitaleurope lädt zum High Level Meeting in die Landesvertretung ein

Am 22.10.2018 hat der Europäische Dachverband der digitalen Industrie, Digitaleurope, Experten aus Unternehmen und hochrangige Vertreter der EU-Kommission und der EU-Botschaften zu einem Meinungsaustausch in die Landesvertretung eingeladen. Am Vormittag diskutierten Experten der hochrangigen Gruppe digitale Produktion über die digitale Transformation in der Industrie. Am Nachmittag erweiterte sich der Kreis auf Vertreter aus der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten. Der Verband Digital Europe repräsentiert 60 Unternehmen - darunter Airbus, Amazon, Apple. Google, Microsoft, SAP und Toshiba – und 37 nationale Verbände – unter ihnen Bitkom, Force Numerique, Internetoffensive Österreich und ZVEI. Diskutiert wurden regulatorische Fragen und Anforderungen der Industrie an den öffentlichen Sektor.

 
BAG der Landesjugendämter/AG Jugendförderung zur Europäischen Jugendpolitik in Brüssel

Europäische Jugendstrategie und Europawahlen im Fokus

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter - AG Jugendförderung diskutierte auf ihrer Arbeitstagung vom 17.-19.10.2018 in der niedersächsischen Landesvertretung u.a. über die aktuellen Initiativen der EU im Bereich der Jugendpolitik, insb. auch über die zukünftige Verankerung der Europäischen Jugendstrategie auf der kommunalen und regionalen Ebene. Auch die Frage, wie Jugendliche besser zur aktiven Beteiligung an den kommenden Europawahlen motiviert werden können, war ein wichtiges Thema. Hierzu stelle eine Vertreterin des Europäischen Parlaments die institutionelle Kampagne mit dem Motto „Diesmal wähle ich“ vor, die lokale Akzente setzt und u.a. junge Erwachsene nicht nur aufruft, wählen zu gehen, sondern auch, andere zur Wahl zu motivieren.

 
Volontäre von Presse und Rundfunk sowie Jugendmedienmacherinnen und -macher aus Niedersachsen sehen sich in Brüssel um

Gesprächsprogramm für niedersächsische Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten

Das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung und die Junge Presse Niedersachsen luden junge Journalistinnen und Journalisten aus Niedersachsen zu einem Gesprächsprogramm vom 9. bis 11. Oktober 2018 nach Brüssel ein. In der Landesvertretung erläuterte die stellvertretende Leiterin Sabine von Zanthier den knapp 30 Volontärinnen und Volontäre von Presse und Rundfunk sowie Jugendmedienmacherinnen und -machern, wie die Interessenvertretung für das Land Niedersachsen praktisch vor Ort wahrgenommen wird. In einem höchst lebendigen Gespräch mit der Büroleiterin des Handelsblatt Ruth Berschens erfuhren die jungen Journalistinnen und Journalisten aus Niedersachsen aus erster Hand, wie mit den Herausforderungen in Brüssel, u.a. der Komplexität von Informationen, umzugehen ist. Auch die Europäische Kommission und das Europäische Parlament hatten ein Gesprächsprogramm für niedersächsische Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten vorbereitet.

 
Europapolitischer Dialog über die Zukunft der Kohäsionspolitik nach 2020

Kohäsionspolitik nach 2020 - Ministerin Honé wirbt in Brüssel für angemessene Finanzausstattung

Am 25.09.2018 fand in der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der EU auf Einladung der niedersächsischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé, im Rahmen der Veranstaltungsreihe des sog. „Europapolitischen Dialogs“ eine Podiumsdiskussion zur Zukunft der Kohäsionspolitik nach 2020 statt.

Gemeinsam mit Eric von Breska, Direktor in der DG Regio, der Berichterstatterin zur Allgemeinen Dachverordnung der EU-Fonds, MdEP Constanze Krehl, und Professor John Bachtler vom European Policies Research Centre, wurden die Perspektiven der Regionalförderung unter Einbeziehung der niedersächsischen Erfahrungen erörtert.

Ministerin Honé forderte insbesondere, dass die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Kofinanzierungssätze nicht gegenüber dem jetzigen Stand abgesenkt werden dürften, dass der ELER in der Dachverordnung zurückkehren müsse und der Zeitplan für den MFR und die sektoralen Legislativvorschläge eingehalten werden müsse.

 
Besuch des Wirtschaftsausschusses des Landtages in Brüssel

Wirtschaftsausschuss des Landetages informiert sich über aktuelle europäische Themen

Vom 24. bis 26. September 2018 unternahm der Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitales des niedersächsischen Landtages eine Informationsreise nach Brüssel, um sich über aktuelle Themen zu informieren. Mit den Themen CO 2 Grenzwerte, Außenhandel, Brexit und Inhalte der neuen EU Förderperiode ab 2021 reflektierte das Programm diejenigen Themenbereiche aus dem Portfolio des Ausschusses, die aktuell auf dem Brüsseler Parkett diskutiert werden.

Neben Fachleuten aus der Kommission erläuterten die niedersächsischen Europaabgeordneten Bernd Lange (SPD), Jens Gieseke (CDU) und Rebecca Harms (GRUENE) ihre Sichtweisen zur gegenwärtige Lage im internationalen Handel und zur Diskussion um neue CO2 Grenzwerte bei PKW und Lieferwagen. Die NRO Corporate Europe Observatory erklärte auf einer Lobbytour durch das Europaviertel verschiedene Techniken des Lobbyings durch Unternehmensvertreter und Beraterfirmen.

 

Konferenz der norddeutschen EU-Hochschulbüros

Vom 20. bis zum 21.09.2018 veranstaltete die Vertretung des Landes Niedersachsen bei der EU gemeinsam mit dem Informationsbüro des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Bremer Landesvertretung und dem Hanse-Office im elften Jahr in Folge die Tagung der norddeutschen EU-Hochschulbüros in Brüssel. Wie in den vergangenen Jahren nahmen rund 40 Personen an der Hochschulkonferenz teil. Die Konferenz bot den Kolleginnen und Kollegen aus den norddeutschen Hochschulen (Braunschweig, Bremen, Greifswald, Göttingen, Hamburg, Hannover, Kiel, Lübeck, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück, Rostock) eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand des EU-Forschungsrahmenprogramms zu informieren, sich mit Expertinnen und Experten aus Brüssel auszutauschen und Netzwerke zu knüpfen. Das Programm in diesem Jahr erstreckte sich über acht verschiedene Themen, zu denen aus den zuständigen Referaten der KOM Referenten eingeladen wurden. U. A. wurde der aktuelle Sach- und Informationsstand bei dem kommenden Forschungsrahmenprogramm „Horizon Europe“ ausführlich vorgestellt, es wurde auf die Rolle der Geistes- und Sozialwissenschaften im neuen Programm eingegangen, die Beteiligungsmöglichkeiten für Hochschulen am Europäische Innovationsrat (EIC) vorgestellt und die möglichen Konsequenzen des Brexit für die norddeutschen Hochschulen diskutiert.

 
Europaausschuss des Landtages nach einem Gespräch mit EU-Kommissar Oettinger im Berlaymont

Abgeordnete des Landtages zur Informationsreise in Brüssel

Der Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung des Niedersächsischen Landtages traf bei seiner Informationsreise vom 04. bis 06. September 2018 mit hochrangigen Gesprächspartnern in Brüssel zusammen. Mit Kommissar Günther Oettinger wurde der Mehrjährige Finanzrahmen besprochen. Die weiteren Gespräche hatten die folgenden Themen zum Gegenstand: Europäische Flüchtlingspolitik, Zukunft der Kohäsionspolitik nach 2020, GAP-Reformpaket für die Zeit nach 2020, die Zukunft der EU, Brexit, Bankenunion, Bildungszusammenarbeit, Entwicklungszusammenarbeit, Nachbarschaftspolitik und Fluchtursachenbekämpfung.

 
Expertinnen und Experten diskutieren über Erfahrungen und Perspektiven der Förderung Sozialer Innovationen mit ESF-Mitteln

Förderung Sozialer Innovationen mit ESF-Mitteln in Niedersachsen

Am 03.07.2018 diskutierten in der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union Expertinnen und Experten aus EU-Institutionen, Politik und Verbänden über „Soziale Innovationen, ein aktuelles und auch zukünftiges Handlungsfeld in der ESF-Förderung. Neue Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, das ist das Ziel der „sozialen Innovationen. Niedersachsen engagiert sich hier bereits seit einigen Jahren mit einem neuartigen und deutschlandweit einzigartigen Ansatz. In der laufenden Förderperiode hat das Land innovative Projekte in zwei Handlungsfeldern – im Arbeitsleben und in der Daseinsvorsorge – auf den Weg gebracht. Dabei geht es einerseits um die Anpassung von Arbeitskräften und Unternehmen an die schnellen gesellschaftlichen Veränderungen. Andererseits geht es um die Verbesserung des Zugangs zu hochwertigen Gesundheits- und Sozialdienstleistungen. Nach drei Antragsrunden gibt es im Land fast 30 bewilligte sozial innovative Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund sieben Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund hatte die niedersächsische Europaministerin Birgit Honé zu einer Podiumsdiskussion in Brüssel eingeladen, um die vielfältigen niedersächsischen Erfahrungen in die laufende Diskussion über die zukünftige EU-Förderung einzubringen.

 

Medienausschuss des Niedersächsischen Landtages zu Gesprächen in Brüssel

In der Zeit vom 02.-04.05.2018 hielt sich der Medienausschuss des Niedersächsischen Landtages zu Informationsgesprächen in Brüssel auf.

Zu den Schwerpunktthemen der Informationsreise gehörten die Reform der Richtlinie für Audiovisuelle Medien, die Bekämpfung der Desinformation sowie die Datenschutzgrundverordnung.

 

Projekt-Workshop COMPASS

Am 20.03.2018 führte das Konsortium von COMPASS (Siehe: https://www.espon.eu/planning-systems) in der Landesvertretung einen Projekt-Workshop durch. Das Konsortium diskutierte mit bedeutenden Akteuren auf dem Gebiet der räumlichen Entwicklung über Politikempfehlungen, die auf seinen detaillierten Analysen der Politik der räumlichen Planung und der territorialen Governance in Europa aufbauten.

Räumliche Planungssysteme und territoriale Governance haben sich in den vergangenen Jahren zu einer Schlüsselkomponente integrierter und trans-sektoraler Politikstrategien in den Mitglieds- und Partnerstaaten entwickelt. Das Europäische Raumbeobachtungsnetzwerk (ESPON EGTC) hat das COMPASS Konsortium gebeten, dazu eine Studie über 32 Staaten (28 Mitgliedsstaaten sowie die vier EFTA-Staaten) durchzuführen. Weitere sieben Staaten (Beitrittskandidaten und andere Nachbarstaaten) werden darin hinsichtlich der Verfügbarkeit entsprechender Daten auch berücksichtigt. Ziel dieser Studie ist, den Stand der Dinge und die Rolle von räumlicher Planung und territorialer Governance vor allem in ihrem Verhältnis zu den 352 Mrd. EUR umfassenden Investitionen durch die Kohäsionspolitik zu untersuchen. Wie kann nationale/sub-nationale räumliche Planung und territoriale Governance in den genannten Staaten die Kohäsions- und andere EU-Politiken und umgekehrt besser reflektieren? Diese wichtige Frage steht im Mittelpunkt der Betrachtungen durch das Konsortium. Es setzt sich zusammen aus der TU Delft (NL), der in Hannover ansässigen Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Spatial Foresight (LU), der Polnischen Akademie der Wissenschaften/ Institut für Geographie (PL), Nordregio (SE), Politecnico Turin (IT), dem Zentrum für ökonomische und regionale Studien (HU), dem University College Dublin (IE) und wird von vielen weiteren Expertinnen/Experten aus Mitgliedsstaaten und EFTA Ländern unterstützt.


 
European Challenges in Personalised Medicine

Experten diskutieren Potential der Forschung zur personalisierten Medizin

Am 14.03.2018 diskutierten in der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union Expertinnen und Experten aus Forschung, Wirtschaft und Politik über ein aktuelles Handlungsfeld der Medizinforschung. Die sog. „Personalisierte Medizin“ ist mit Blick auf die demografische Entwicklung und die Belastung der Gesundheitssysteme in Europa eines der gesellschaftlich besonders relevanten Zukunftsthemen und damit ein wichtiges Forschungsfeld – regional und überregional. Vor diesem Hintergrund hatte die Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Frau Dr. Sabine Johannsen, zusammen mit der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen, NBank, zu einer Podiumsdiskussion in Brüssel eingeladen. Vor internationalem Publikum hielt Prof. Dr. Harald Mischak aus Niedersachsen zu Beginn einen Impulsvortrag. Prof. Mischak ist Inhaber des Lehrstuhls für Proteomics and Systemes Medicine an der Universität Glasgow und Executive Director der Firma mosaiques-diagnostics GmbH in Hannover. Er wurde aktuell als „Lecturer of the Year 2018“ des Comité Belge de lutte contre l’Hypertension ausgezeichnet. Mit seinen Forschungen zur Proteomanalyse war er u. a. an 15 FP7- und neun H2020-Projekten beteiligt. Die Proteomanalyse identifiziert chronische Krankheiten erstmals auf molekularer Ebene. Dadurch werden präzise frühzeitige Diagnosen, beispielsweise ein drohender Herzinfarkt, ermöglicht.
In der anschließenden Paneldiskussion unter der Leitung von Frau Charlotte Geerdink vom Swiss Contact Office for Research and Higher Education in Brüssel, SwissCore, diskutierten Frau Irene Norstedt, Referatsleiterin „Innovative and Personalised Medicine“ in der Generaldirektion für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission, Prof. em. Dr. Jan Staessen, Professor für Medizin der Universität Leuven sowie Gianni D’Errico aus Italien, European Funding Manager der Fondazione Regionale per la Ricerca Biomedica, Lombardei und Mitglied des Executive Committee des International Consortium Personalised Medicine, IC PerMed. Eine der zentralen Botschaften der Experten aus der Medizinforschung war der Wunsch, Forschung zu personalisierter Präzisionsmedizin sowohl im europäischen Forschungsrahmenprogramm, wie der Forschungsförderung der Mitgliedsstaaten besser zu verankern. Die Proteomanalyse und andere Biomarker stehen bereits in einer Entwicklungsphase, in der man konkreten Nutzen für die Gesellschaft greifbar habe. Hier sei jetzt der Beginn von mehr klinischen Studien wichtig. Außerdem wurde in der Veranstaltung die Bedeutung von Big Data in der Medizin und die internationale Zusammenarbeit in der Medizinforschung thematisiert.

 
Verteilte Exzellenz – Kultur im Europa der Regionen

Vertreter der UNESCO, der EU-Kommission und der Kulturpraxis diskutierten über Kulturförderung und Kulturpolitik

Am 08.03.2018 kamen in der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union Expertinnen und Experten aus Kulturpolitik und Kulturpraxis zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Verteilte Exzellenz – Kultur im Europa der Regionen“ zusammen. Zentrale Fragestellung war, welchen Herausforderungen Kultureinrichtungen in Europa heute gegenüberstehen und welche Aufgaben Kulturförderinstitutionen regional und überregional hierbei zukommen. Die Diskussionsveranstaltung wurde in Kooperation mit der Toto-Lotto-Niedersachsen GmbH durchgeführt, dessen Geschäftsführer, Axel Holthaus, zusammen mit der stellvertretenden Leiterin der Landesvertretung, Sabine von Zanthier, die Veranstaltung mit einem Redebeitrag eröffnete. Auf dem Panel diskutierten Frau Barbara Gessler, Referatsleiterin in der Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur und zuständig für das Programm Creative Europe, der Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission in Bonn, Dr. Roland Bernecker sowie Wilhelm Siemen, Gründungsdirektor des Porzellanikon - Staatliches Museum für Porzellan – in Selb (Oberfranken). Das Porzellanikon ist Mitglied des durch die EU geförderten „Urban Network for Innovation in Ceramics“ und in zahlreichen EU-Projekten aktiv. Zentrale Aussagen der Diskussion waren, dass Kunst, Kultur und kulturelle Bildung gerade in Zeiten der Europa-Skepsis und Nationalstaatlichkeit wichtig für die Identifikation und das Zugehörigkeitsgefühl der Menschen in Europa seien. Außerdem spiele Kultur eine wichtige Rolle bei Herausforderungen der Integration und Teilhabe in Europa. Umrahmt wurde die Paneldiskussion durch musikalische Einlagen des mehrfach ausgezeichneten Cellisten, Kacper Nowak. Er stammt aus der Partnerregion Niedersachsens, Woiwodschaft Großpolen (Wielkopolska).

 
Stephan Weil, Jean-Claude Juncker (v.l.)

Aufbruch für Europa - Ministerpräsident Weil und Europaministerin Honé zu politischen Gesprächen in Brüssel

Ministerpräsident Stephan Weil hat am 20.02.2018 zusammen mit Europaministerin Birgit J. Honé in Brüssel mehrere Gespräche über aktuelle politische Herausforderungen in Deutschland und in der Europäischen Union geführt. Neben der Regierungsbildung in Deutschland stand der Mehrjährige Finanzrahmen der EU nach 2020 im Zentrum des Gedankenaustausches mit Kommissionspräsident Juncker. Ministerpräsident Weil unterstrich, wie wichtig es sei, dass auch zukünftig ausreichend Strukturhilfen für alle Regionen zur Verfügung gestellt werden. Auch stärker entwickelte Regionen wie Niedersachsen müssten weiterhin von der EU gefördert werden.

Mit dem BREXIT-Chefunterhändler Michel Barnier sprachen Weil und Honé über die Chancen einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich nach dessen Austritt aus der EU.

Auch mit Kommissar Oettinger tauschte man sich über den Mehrjährigen Finanzrahmen nach 2020 aus. Europaministerin Honé betonte für die neue Förderperiode die Notwendigkeit eines umfassenden Bürokratieabbaus und weitergehender Vereinfachungen bei der Fördermittelvergabe auf allen Ebenen. Niedersachsen stehen in der laufenden Förderperiode 2014-2020 etwa 2,1 Mrd. EUR an EU-Mitteln aus den Fonds ESF, EFRE und ELER zur Verfügung. Hinzu kommen in der laufenden Förderperiode Direktzahlungen im Agrarbereich in Höhe von rd. 4,6 Mrd. EUR und im Fischereibereich von 21,5 Mio. EUR - insgesamt also rd. 6,7 Mrd. EUR. Niedersachsen strebt an, dieses Niveau auch nach 2020 zu halten. Für Niedersachsen ist wichtig, dass nach 2020 weiterhin alle Regionen in der EU, auch Übergangsregionen und stärker entwickelte Regionen, eine Förderung zur regionalen Entwicklung und Agrarförderung erfahren. Beide Bereiche sind notwendig, um mit europäischer Beteiligung den Herausforderungen in unseren Regionen begegnen zu können.

Das Gesprächsprogramm fand am frühen Abend seinen Abschluss bei einem Gedankenaustausch mit dem deutschen EU-Botschafter Reinhard Silberberg.

Als Gastgeber des anschließenden traditionellen Grünkohlessens in Brüssel konnte Ministerpräsident Weil ab 19.30 Uhr über 400 Gäste begrüßen. Festredner war in diesem Jahr Kommissar Günther Oettinger.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ministerin Birgit Honé  

Anfragen richten Sie bitte an

Lisa von der Heyden
Tel: +32 2 235 08 19

Catherine Béhague
Tel: +32 2 235 08 13

Mail: veranstaltungen@lv.niedersachsen.eu

Artikel-Informationen

17.12.2018

Ansprechpartner/in:
Frau Kim Vermeersch

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