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Bundeskonferenz der Europaschulen erstmals in Niedersachsen – „Europas Zukunft mitgestalten!“ ist das Motto der Konferenz

Bundeskonferenz der Europaschulen erstmals in Niedersachsen – „Europas Zukunft mitgestalten!“ ist das Motto der Konferenz

Zum vierten Mal sind am (heutigen) Mittwoch Europaschulen aus 13 Bundesländern zusammengekommen, um sich zu vernetzen und über die Weiterentwicklung ihrer Schulprogramme rund um Europa auszutauschen. Die Bundeskonferenz, die unter dem Motto „Europas Zukunft mitgestalten!“ steht, findet erstmalig in Niedersachsen statt und wird gemeinsam vom Niedersächsischen Kultusministerium und dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung in Kooperation mit dem Bundes-Netzwerk Europaschulen e. V. ausgerichtet. Thematisch rückt die Konferenz die Europawahlen, die voraussichtlich vom 23. bis 26. Mai 2019 in den Mitgliedstaaten durchgeführt werden, in den Fokus.

„In allen Schulgesetzen der Bundesländer zählt zum Bildungsauftrag der Schule, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, den Gedanken der Völkerverständigung zu unterstützen und mit Menschen anderer Nationen und Kulturkreise zusammenzuleben. Der Traum vom Friedensprojekt Europa ist Realität geworden und es ist unsere Aufgabe, den Frieden in Europa zu achten und zu bewahren! Die Schulen setzen den Auftrag in besonderer Weise um, denn sie holen Europa ins Klassenzimmer und schaffen Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler, sich mit Gleichaltrigen auszutauschen und in gemeinsamen Projekten die europäische Idee voranzubringen“, betont Kultusminister Grant Hendrik Tonne die Bedeutung, die europäische Idee mit Leben zu füllen. Eine wichtige Grundlage für ein zusammenwachsendes Europa stelle auch das Programm Erasmus+ dar. „Es schafft eine wichtige finanzielle Basis, dass Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Lehrkräften sich in ganz in Europa fortbilden und Erfahrungen austauschen können“, so Tonne weiter.

„Mit Erasmus+ macht die EU seit 30 Jahren Europa mit all seinen regionalen und kulturellen Vielfalten für junge Leute erlebbar und erfahrbar. Das stärkt das Verständnis füreinander und damit die Demokratie. Ich begrüße es sehr, dass das Budget des Bildungsprogramms Erasmus+ von 14,8 Mrd. auf knapp 30 Mrd. Euro verdoppelt werden soll. Denn Erasmus+ wirkt und verändert nachhaltig!“, sagt Birgit Honé, Niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung.

An der Bundeskonferenz der Europaschulen haben rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilgenommen. Neben Gastvorträgen von Ulrich Ballhausen (Leibniz Universität Hannover) sowie einer Podiumsdiskussion mit Tiemo Wölken, MdEP, Jan ter Horst (Abteilungsleiter im Niedersächsischen Kultusministerium), Heinrich Brinker (Leiter der Grundschule auf dem Süsteresch, Schüttorf), Andreas Hadaschik (Leiter der Integrierten Gesamtschule Garbsen), Fabio Wolkenstein (Aarhus University) rundet ein sieben Themen umfassendes Workshop-Angebot die Veranstaltung ab.

Artikel-Informationen

19.09.2018

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