Niedersachen klar Logo

Veranstaltungen und Besuchergruppen

Mit Veranstaltungen präsentiert die Landesvertretung das Land als innovativen Wirtschaftsstandort sowie als attraktive Wissenschafts-, Kultur- und Tourismusregion auf europäischer Bühne. Die Landesvertretung bietet mit Round-Table-Gesprächen und Podiumsdiskussionen ein häufig genutztes Diskussionsforum für wichtige europapolitische Themen.

Die Landesvertretung empfängt in großem Umfang Besuchergruppen aus allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen Niedersachsens, die sich über die europapolitischen Aktivitäten in Brüssel informieren oder Gespräche mit Abgeordneten des Europäischen Parlamentes, mit Dienststellen der Institutionen, mit Interessenvertretungen oder Nichtregierungsorganisationen in Brüssel führen wollen.

Damit trägt die Landesvertretung zu einem besserem Verständnis der Europäischen Union bei den Bürgerinnen und Bürgern des Landes sowie in umgekehrter Richtung zur Wahrnehmung niedersächsischer Akteure und Anliegen in Brüssel bei.

 

Konferenz der norddeutschen EU-Hochschulbüros

Vom 18. bis zum 20. September 2019 veranstaltete die Vertretung des Landes Niedersachsen bei der EU gemeinsam mit dem Informationsbüro des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Bremer Landesvertretung und dem Hanse-Office im zwölften Jahr in Folge die Tagung der norddeutschen EU-Hochschulbüros in Brüssel. Es nahmen 34 Vertreterinnen und Vertreter der norddeutschen Universitäten und Hochschulen teil. Die Referate und Diskussionen standen in diesem Jahr vor dem Hintergrund der Bildung der neuen EU Kommission, den Neuerungen, die das künftige Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe vorhält sowie dem Stand der Brexit-Verhandlungen. Intensiv und detailliert wurden zudem Themen wie Missionen, Partnerschaften und Europäische Netzwerke der Universitäten besprochen. Von besonderem Interesse waren auch die Ausführungen zum zukünftigen Stellenwert der Meeresforschung für die Norddeutschen. Außerdem berichtete der Referatsleiter für Europa und Internationales, Herr Dr. Beiner, vom Besuch der Präsidentinnen und Präsidenten der niedersächsischen Hochschulen und des Wissenschaftsministers Björn Thümler in Brüssel im Juni und stellte das aktuelle Europa-Programm des Ministeriums vor. Er wiesen die Hochschulen und Universitäten noch einmal auf die Möglichkeit hin, direkt vor Ort die Infrastruktur der Landesvertretung zu nutzen, um im „Zentrum des Geschehens“ Sitzungen zur EU-Projektanbahnung oder partnerschaftliche Kooperationstreffen mit internationaler Beteiligung durchzuführen.

Auf dem anschließenden Abendempfang in der niedersächsischen Landesvertretung bot sich die Gelegenheit, mit Kolleginnen und Kollegen der EU-Kommission und Vertretern der Forschungsorganisationen in Brüssel ins Gespräch zu kommen.

 
Besuch der parlamentarischen Vereinigung des Niedersächsischen Landtages

Am 16. September 2019 besuchte die Parlamentarische Vereinigung Niedersachsen e.V. die Niedersächsische Landesvertretung in Brüssel. Nach der Begrüßung durch den Leiter der Landesvertretung, Herrn Freericks, informierte der Referent Herr Hullmann vom Ausschuss der Regionen (AdR) über die Mitwirkungsmöglichkeit der Regionen auf europäischer Ebene. Der Referent der Landesvertretung, Lars König, berichtete von der Arbeit der Niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel und beantwortete die Fragen der politikaffinen Besuchergruppe. Abgerundet wurde der Besuch durch einen abendlichen Empfang in der Jever-Stube der Landesvertretung. Neben dem Besuch der Landesvertretung wurden weitere politische Einrichtungen wie das Europäische Parlament (s. Foto) und das wallonische Parlament in Namur besucht.

 
Fotograf: Ole Spata

Ausstellung des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie

Seit 2001 ist die Hochschule Hannover die einzige Institution in Deutschland mit einem Studiengang, dessen Schwerpunkt auf Fotojournalismus und Dokumentarfotografie liegt. Das Ziel der Lehrenden ist es, Fotografinnen und Fotografen auszubilden, die die Herausforderungen und das Potential eines sich stetig neu erfindenden visuellen Journalismus zu erkennen und auf ihn zu reagieren vermögen. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Studierenden die Fähigkeit entwickeln, ihre Sicht auf die Welt in eigene, visuelle Formen zu übersetzen. Die in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Brüssel gezeigten Geschichten sind ein Auszug aus der diesjährigen Ausstellung des Studiengangs auf dem renommierten Fotojournalismus-Festival »Visa pour l’Image« in Perpignan, Frankreich. Hier zeigten neun Studierende der Hochschule Hannover unter dem Titel »What’s Next? Students from Hanover« ihre eigene Sicht auf aktuellen Bildjournalismus.

Für die Ausstellung in Brüssel hat der Studiengang »Fotojournalismus und Dokumentarfotografie« drei Projekte ausgewählt, die ihre Themen auf sehr unterschiedliche Weise visualisieren.

Der Fotograf Ole Spata untersucht in seiner Arbeit »Überreste einer Teilung« die Berliner Mauer, dreißig Jahre nach ihrem Fall. Der »antifaschistische Schutzwall« als feindselige Abgrenzung zweier politischer Systeme voneinander ist nun schon länger vergangen, als er jemals Bestand hatte. Was hat überdauert von der scheinbar unüberwindbaren Präsenz und wie interagieren die Menschen mit den Überresten?

Lukas Kreibig hat das kleine Fischerdorf Uummannaq vor der Westküste Grönlands aufgesucht. In seiner Reportage »The Heart of a Seal« zeigt er den Betrachterinnen, wie sich das traditionelle Volk auf der arktischen Insel von Jägern und Fischern zu einer modernen Gesellschaft entwickelt.

Das Fotografenduo Daniel Niedermeier und Jan A. Staiger ist in »Simli Modo« von der Idee angetrieben, wie unsere Gesellschaft Scheinwelten errichtet und mit ihnen umgeht. Diese künstlichen Welten fungieren als Labore sowie als Schnittstellen zwischen Natur und Modifikation.

Weitere Informationen unter: www.fotostudenten.de

 
Engagierter Dialog: Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast und Keynote-Sprecher Ico von Wedel

Gehaltvolle Gespräche und Genuss beim 1. Agrarpolitischen Abend

Eine ungezwungene Atmosphäre, kulinarische Botschafter aus Niedersachsen von Fleisch bis Gin, und alles gewürzt mit pointierten Ausführungen zum Status Quo und zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP): Diese Mischung aus Genuss und gehaltvollen Gesprächen hat zum Gelingen einer Premiere beigetragen. Mehr als 100 Gäste waren beim 1. Agrarpolitischen Abend auf Einladung von Agrarministerin Barbara Otte-Kinast in der Landesvertretung Niedersachsen bei der Europäischen Union dabei.

Keynote-Speaker Ico von Wedel, Hauptberater für strategische Performance-Berichterstattung in der Direktion von Michael Niejahr in der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, schlug den Bogen von den Anfängen der Gemeinsamen Agrarpolitik in den 1960er-Jahren über die Krisenzeiten mit Milch- und Butterbergen in den 1970er-Jahren bis hin zur heutigen Debatte um zunehmenden Fokus auf Umwelt- und Klimaschutz unter dem Dach der GAP. Mit Spannung erwartet worden war auch die Rede von Norbert Lins (EVP), insbesondere in seiner neuen Funktion als frischgewählter Vorsitzender des Agrarausschusses im EU-Parlament. Er bekräftigte, dass am 2-Säulen-System mit Direktzahlungen pro Hektar an die Landwirte auf der einen und Beihilfen für ländliche Entwicklung auf der anderen Seite nicht gerüttelt werde. Mit Blick auf die GAP-Verhandlungen kündigte Lins an, die neuen Parlamentarier im Ausschuss sollten Gelegenheit erhalten, Änderungsanträge zu formulieren. Zugleich aber wolle man das GAP-Gesetzgebungsverfahren nicht von Grund auf neu starten. Denn es solle nicht zu unnötigen Verzögerungen bei der Auszahlung der Direktbeihilfen für die Landwirte und für die durch EU-Geld finanzierten Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung kommen.

Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast wies auf die wichtige Rolle der GAP für Niedersachsens Landwirtschaft hin. In der aktuellen Förderperiode flössen jedes Jahr mehr als 900 Millionen Euro im Zuge der GAP nach Niedersachsen, so die Ministerin. Darunter seien etwa 760 Millionen Euro Direktzahlungen, „die unseren Höfen direkt zugutekommen“, sowie 160 Millionen Euro zur Weiterentwicklung des ländlichen Raums. Die GAP sei zudem unabdingbar, um die bevorstehenden Herausforderungen zu bewältigen, sagte Otte-Kinast. Sie nannte unter anderem den demographischen Wandel, die abnehmende Artenvielfalt und „Probleme mit der Gewässerqualität“, Tierschutz, den Strukturwandel in der Landwirtschaft „sowie allgemein die nachlassende gesellschaftliche Akzeptanz der Landwirtschaft“. Ihr Fazit: Es dürfe kein „Weiter so, wie bisher“ in der GAP geben.

 
Vorsitzender Norbert Lins (zweiter von links) und der Leiter der Landesvertretung, Michael Freericks (rechts)
 
Freute sich über die vielen Gäste bei ihrem 1. Agrarpolitischen Abend: Ministerin Barbara Otte-Kinast
 
Mit Spannung erwartet: EP-Agrarausschuss-Vorsitzender Norbert Lins bei seiner Rede
 
Ein anerkennendes Lächeln für den Caterer
 
Christian Kionka von der Nordzucker Group im Gespräch
 
Gut verpackt ist gut gegart: Leckerer Lachs vom Grill
 
Zwei Frauen unter sich: Europaabgeordnete Lena Düpont (links) und Ministerin Barbara Otte-Kinast
 
Schwer beladen huscht ein Kellner durch den Flur
 
Zeit für Fachgespräche im Innenhof
 

„Bücher-Break“ mit dem Autor Juan S. Guse

Auf Einladung der Niedersächsischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé fand am 01.07.2019 als Autorenlesung am Mittag ein „Bücher-Break“ mit dem Autor Juan S. Guse statt. Der junge Autor aus Niedersachsen (geb. 1989) las aus seinem Anfang 2019 im S. Fischer Verlag erschienenen Roman „Miami Punk“. Dieser zweite Roman von Juan S. Guse wurde mit dem Literaturpreis der Stadt Hannover und dem Villa Aurora-Stipendium ausgezeichnet. Der Roman thematisiert u. a. zentrale Transformationen der Gegenwart, wie den Klimawandel, die zunehmende Digitalisierung sowie die Rolle und Bedeutung von Arbeit, Herrschaft und Macht. Das Gespräch mit Herrn Guse führte Jens Meyer-Kovac vom Literarischen Salon der Leibniz Universität Hannover.

 
Besuch der Präsidentinnen und Präsidenten der niedersächsischen Hochschulen in Brüssel
 
Paneldiskussion "Hochschulen im Horizont Europas: Wissenschaft in spannungsreichen Zeiten"

Vertreter aller niedersächsischen Hochschulen zu Gast in Brüssel

Am 27. und 28.06.2019 fand auf Einladung des niedersächsischen Wissenschaftsministers Björn Thümler die sogenannte „Große Dienstbesprechung“ nicht wie üblich im Ministerium in Hannover, sondern in der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union in Brüssel statt.

„Die Reise steht im Zeichen von Austausch, Zusammenarbeit und Vernetzung. In Zeiten nationaler Egoismen ist es wichtig, grenzüberschreitende Kooperationen auszubauen und die Wissenschafts- und Kulturakteure dabei zu unterstützen, die niedersächsischen Interessen einzubringen und grenzübergreifend Netzwerke zu knüpfen“, so Minister Thümler zu Beginn der Sitzung. Der Vorsitzende der niedersächsischen Landeshochschulkonferenz (LHK) und Präsident der Universität Hildesheim Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich ergänzte: „Die Forschungsförderung der EU und das Austauschprogramm Erasmus+ sind für die Hochschulen sehr bedeutsam. Das sind gute Gründe für Gespräche vor Ort“.

Am Abend wurde in einer öffentlichen Podiumsdiskussion das Thema „Hochschulen im Horizont Europas: Wissenschaft in spannungsreichen Zeiten“ mit dem eingeladenen Fachpublikum diskutiert. An der Paneldiskussion nahmen Prof. Jean-Pierre Bourguignon (European Research Council), MdEP David McAllister, Prof. Wolfgang-Uwe Friedrich (Universität Hildesheim), Michael Gaebel (European University Association) sowie Dr. Marcus Beiner (nieders. Wissenschaftsministerium) teil.

 

Staatssekretär Muhle diskutiert mit Kommission, Verbänden und Ländervertretern über EU-Zuschüsse für Glasfasernetze

Am 17. Juni 2019 diskutierten auf Einladung des Niedersächsischen Staatssekretärs für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Stefan Muhle sowie des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO) Vertreterinnen und Vertreter von der EU-Kommission (Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien), Bundesländern, Verbänden und Unternehmen der Telekommunikationsindustrie über die künftigen EU-Fördermöglichkeiten für Glasfasernetze im Rahmen der Connecting Europe Facility (CEF) 2021-2027. Im Fokus standen hierbei u. a. 5G-Korridore, die Zusammenarbeit in Grenzregionen, europäische Cloud-Dienste und Synergien zwischen Verkehrs,- Energie- und digitaler Infrastruktur.

 
 
 
 
Besuch der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) in Brüssel
 

Wirtschaftsminister Dr. Althusmann zu Gesprächen und Wirtschaftsempfang in Brüssel

Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Dr. Bernd Althusmann, besuchte am 5. und 6. Juni Brüssel. Dr. Althusmann nutzte seinen Besuch um im Gespräch mit der bei der EU-Kommission für die Digitalisierung zuständigen Generaldirektion für Unterstützungsmöglichkeiten der EU bei der Errichtung eines Digital Hubs zur Künstlichen Intelligenz (KI) in Niedersachsen zu werben. Minister Dr. Althusmann hat vier Bereiche dargelegt (Landwirtschaft, Mobilität, Luftfahrt und Life Sciences), die sich für Niedersachen für einen KI-Hub besonders eignen würden. Die Kommission war sehr positiv und befürwortend eingestellt. Für die Förderung kämen die Programme Horizon 2020 und das Digital Europe Programme in Frage. Darüber hinaus könne man auch das Thema „supercomputing“ im Kontext eines oder mehrerer Hubs verbinden.

In einem weiteren Termin hatte der Wirtschaftsminister Gelegenheit, bei der für den Klimaschutz zuständigen Generaldirektion der EU-Kommission auf eine Verbesserung der regulatorischen Möglichkeiten für den Einsatz CO2-armen Stahls im Fahrzeugbau hinzuwirken. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, auf welchem Wege mit Wasserstoff erzeugter Stahl als Ökoinnovation bei der Berechnung der CO2-Emissionen von PKW anerkannt und damit auf die CO2-Grenzwerte von PKW angerechnet werden kann.

Am Abend fand der traditionelle Wirtschaftsempfang mit Niedersächsischem Spargelessen in der Landesvertretung statt. Rund 220 Gäste aus den europäischen Institutionen Parlament, Kommission und Rat sowie aus den Brüsseler Vertretungen von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden kamen zusammen und nutzten die Gelegenheit zum Austausch zu aktuellen europäischen Themen und Entwicklungen. Teilgenommen hat auch eine Delegation der Unternehmerverbände Niedersachsen, die sich zu Informationsgesprächen in Brüssel aufhielt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
(v.l.) Samuel Jackisch (ARD-Studio Brüssel), Paul-Jasper Dittrich (Jacques Delors Institut Berlin), Ministerin Honé, Johannes Hillje (Progressive Center Berlin), Prof. Dr. Wolf J. Schünemann (Uni Hildesheim), Tamás Boros (Policy Solutions Budapest)
 
 
 

Ministerin Honé diskutiert über Populismus und Europafeindlichkeit

Am Abend des 10. April 2019 diskutierten auf Einladung der Niedersächsischen Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé, mehrere Experten und das eingeladene Fachpublikum in Brüssel über Populismus und Europafeindlichkeit. Im Fokus stand hierbei u. a. die These, dass der Erfolg antieuropäischer Stimmungsmache überall in Europa auch auf der geschickten und effizienten Wahl der Kommunikationsmethoden, wie z. B. gezieltem Agenda Setting und individualisierten Social Media-Kampagnen, Desinformation, Framing, Targeting oder auch Fake News beruht. Europaweit lasse sich seit einigen Jahren vermehrt feststellen, dass etablierten Parteien und besonders der EU-Politik oftmals der Vorwurf gemacht wird, im Gegensatz zu populistischen Bewegungen und Parteien die Menschen und ihre Bedürfnisse nicht mehr zu verstehen und diese nicht mehr zu vertreten, so Frau Ministerin Honé in ihrer Begrüßung. Gerade im Vorfeld der Europawahl müsste man daher der Vermittlung dieser antieuropäischen Strömungen, einem Auseinanderdriften der Europäischen Union sowie der Abgrenzung und Ausgrenzung aktiv begegnen. Die Veranstaltung in Brüssel reiht sich ein in eine Folge von internationalen Diskussionsveranstaltungen, die das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung in den letzten Jahren in Brüssel und in Niedersachsen hierzu organisiert hat.

Ziel der Paneldiskussion war es, die Kommunikationsstrategien des Populismus und der antieuropäischen Stimmungsmache zu analysieren und gemeinsam hieraus abzuleiten, wie wieder eine bessere Ansprache der Bürgerinnen und Bürger ein positiveres Narrativ für Europa und für demokratische Politik insgesamt erreicht werden kann. In einem Impulsvortrag führte Johannes Hillje vom Progressive Center Berlin aus, dass populistische Politik besonders gut von der Aufmerksamkeitsökonomie der sozialen Medien profitiere. Er forderte daher: „Es muss in den elektronischen Medien eine europäische Öffentlichkeit geben, damit es überhaupt eine lebendige europäische Demokratie gibt.“ In der sich anschließenden Paneldiskussion diskutierten außerdem Tamás Boros, Co-director of Policy Solutions Budapest und Koordinator des Forschungsprojekts “Progressive Counter Strategies to Populism“, Paul-Jasper Dittrich vom Jacques Delors Institut Berlin und Policy Fellow im Bereich Digitales Europa und Prof. Dr. Wolf J. Schünemann vom Institut für Sozialwissenschaften der Universität Hildesheim. Dessen Forschungsarbeiten u. a. zur letzten Bundestagswahl bestätigen die hohe Relevanz der sozialen Medien für die Verbreitung populistischer Inhalte und zeigen auf, wie überproportional aktiv gerade populistische Parteien dort sind.

 
Ministerpräsident Stephan Weil, Ministerin Birgit Honé, Außenminister Jean Asselborn und AdR-Präsident Karl-Heinz Lambertz

Niedersächsisches Grünkohlessen in der Landesvertretung

Am 19.02.2019 fand nach zwei Jahren der Abstinenz das Grünkohlessen auf Einladung des Ministerpräsidenten Weil wieder „zu Hause“, also in der Niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel, statt. Nicht nur der Ministerpräsident, sondern auch die Gäste, waren über die Rückkehr des Grünkohlessens in die Landesvertretung erfreut. Auch Birgit Honé, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, war unter den 270 anwesenden Gästen und warb insbesondere für das neue Bündnis „Niedersachsen für Europa“. Der diesjährige Ehrengast war der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn, der die Gäste unter anderem in humorvoller Weise über die Nährwerte und die Vorteile des Grünkohls aufklärte. Dieses Jahr konnte Oldenburg als Partnerstadt für das Grünkohlessen gewonnen werden. Neben Oberbürgermeister Krogmann, repräsentierte auch der amtierende Oldenburgische Grünkohlkönig David McAllister die Region. Wie jedes Jahr trug Dieter Wischmeyer als „Günther der Treckerfahrer“ zur Erheiterung der Gäste aus Politik, Wirtschaft und den Medien bei.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ministerin Birgit Honé  

Ministerin Birgit Honé

Anfragen richten Sie bitte an

Kerstin Hagemann
Tel: +32 2 235 08 19

Catherine Béhague
Tel: +32 2 235 08 13

Mail: veranstaltungen@lv.niedersachsen.eu

Artikel-Informationen

26.09.2019

Ansprechpartner/in:
Frau Kim Vermeersch

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln