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Förderprogramm Zukunftsräume Niedersachsen

Erste Zuwendungsbescheide in den Regionen übergeben


Neues Förderprogramm für zentrale Orte in ländlichen Regionen

Das Programm Zukunftsräume richtet sich an niedersächsische Klein- und Mittelstädte sowie Gemeinden und Samtgemeinden in ländlichen Räumen ab 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, in denen ein Grund- oder Mittelzentrum festgelegt ist.

Diese Zentren übernehmen wichtige Versorgungsfunktionen für ihr Umland - etwa in den Bereichen medizinische Versorgung, Einzelhandel oder auch Kultur - und fungieren als wesentliche Motoren der regionalen Entwicklung. Ziel des Programms ist die Initiierung stadtregionaler Kooperationen und die Entwicklung von Projekten zu stärken, die dazu beitragen, die Ankerfunktion von Mittel- und Grundzentren für die sie umgebenden ländlichen Räume zu stärken.


Wie können Kommunen Teil des Programms Zukunftsräume Niedersachsen werden?

Interessierte Kommunen sind aufgerufen, zunächst eine Interessensbekundung und erste Projektideen beim jeweils zuständigen Amt für regionale Landesentwicklung einzureichen. Nach Aufnahme in das Programm können die vorgelegten Ideen zu einem ausführlichen Projektantrag weiterentwickelt werden. Bei Bedarf können die Kommunen hierfür auf einen dem Programm zugeordneten Expertenpool zurückgreifen.

Antragsstichtage für die ersten beiden Projektrunden waren der 30. September 2019 und der 16.03.2020. Ein weiterer Antragsstichtag ist für das Frühjahr 2021 vorgesehen. Die Projektlaufzeit beträgt maximal drei Jahre.


Förderung

Für die Jahre 2019 und 2020 stellt das Land zunächst insgesamt fünf Millionen Euro zur Verfügung. Ab 2021 bis 2023 sind pro Jahr 2,5 Millionen Euro vorgesehen.

Gefördert werden sowohl konkrete Projekte als auch Beratungsleistungen für die Ausarbeitung förderfähiger Maßnahmen. Die projektbezogene Förderquote liegt bei 60 Prozent, für Kommunen mit geringer Steuereinnahmekraft bei 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die Fördersumme pro Projekt liegt zwischen 75.000 und 300.000 Euro.


30 Zuwendungsbescheide bislang übergeben

Nachdem in der ersten Runde Ende vergangenen Jahres zwölf Kommunen mit ihren Anträgen erfolgreich waren, sind in diesem Frühjahr 18 Anträge bewilligt worden, die das Land insgesamt mit rund 3,4 Millionen Euro unterstützt. „Die niedersächsischen Kommunen haben große Anerkennung für ihr Engagement verdient“, erklärte Niedersachsens Regionalministerin Birgit Honé am (heutigen) Dienstag in Hannover.

Informationen aus den Regionen zur Übergabe der Zuwendungsbescheide und zu den Projekten finden Sie in der Infospalte.


Netzwerkkonferenz - SAVE THE DATE

Die nächste Netzwerkkonferenz "Zukunftsräume Niedersachsen" wird in digitaler Form am 24. September 2020 von 10 bis 14 Uhr stattfinden. Akteurinnen und Akteure haben hier wieder die Chance, sich zu vernetzen und Projekte aus anderen Orten kennenzulernen.

An der 1. Netzwerkkonferenz am 14. Januar 2020 in Hannover hatten rund 130 Vertreterinnen und Vertreter niedersächsischer Kommunen sowie Fachleute aus dem Bereich Stadt- und Regionalentwicklung teilgenommen.


Ansprechpartner für alle fachlichen Fragen sind die Ämter für regionale Landesentwicklung

Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig

Herr Bernd Schnäker

+49 531 484-1082

bernd.schnaeker@arl-bs.niedersachsen.de


Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser

Frau Natalie Schmidt

+49 5121 6970-122

natalie.schmidt@arl-lw.niedersachsen.de

Herr Matthias Maring

+49 5121 6970-123

matthias.maring@arl-lw.niedersachsen.de


Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg

Frau Stefani Thomas

+49 4131 15-1374

karin.schulz@arl-lg.niedersachsen.de

Frau Insa Schwob

+49 4131 15-1360

insa.schwob@arl-lg.niedersachsen.de


Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems

Herr Henning Dierks

+49 441 799-2338

Henning.dierks@arl-we.niedersachsen.de




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